Weil im mittelasiatischen Tadschikistan Ackerland knapp ist, hängt das Land stark von Lebensmittelimporten ab. Die Entwicklungen im Nordwesten zeigen jedoch einen möglichen Ausweg auf.
 
Bislang am Tropf internationaler Hilfsorganisationen, besinnt sich der ostafrikanische Kleinstaat  Burundi auf die Stärken seiner Landwirtschaft.
 

Massensterben der Bienen

Auch Wildbienen sind Spritzmitteln betroffen.
Seit 1985 sind weltweit 30 Prozent aller Bienenvölker ausgestorben. Meist wurde als Hauptgrund die Varroa-Milbe angegeben. Doch wie neuere Studien beweisen, sind Pestizide mit dem Inhalt Neonicotinoid die Hauptgründe für das Bienensterben. Dieses Gift tötet nicht nur Bienen, sondern auch andere Insekten und sogar auch Vogelarten.
 
Ödlandflächen wieder aufzuforsten ist oftmals schwierig, kostspielig und geht nicht selten in die Binsen. Seit über einem Jahrzehnt setzt die Berner Hilfsorganisation newTree im westafrikanischen Burkina Faso auf die «natürliche Wiederbewaldung». Ihre Zwischenbilanz kann sich sehen lassen.
 
Jahrzehntelang war das Thema Hunger und Unterernährung zentral und dessen Bekämpfung ein Ziel auf Ebene der internationalen Organisationen. Doch die Halbierung des Hungers bis 2015, eigentlich ein Millenniumsziel, ist in weite Ferne gerückt.